Reproduktive Selbstbestimmung und Informed Consent im Zeitalter von pränatalen Gentests
Date issued
2013
In
Recht
Abstract
Mit einem neuen Gentest kann ab der 12. Schwangerschaftswoche im Blut der Mutter genet-isches Material des werdenden Kindes erkannt und festgestellt werden, ob die embryonalen Zellen eine Chromosomenabweichung «Trisomie 21» (Downsyndrom) aufweisen oder nicht. Oie sich möglicherweise aus einer routinemässigen Pränataldiagnostik und einem solchen Gentest ergebenden Dilemmasitua tionen werden gesellschaftlich wenig wahrgenommen. Diese Entscheidsituationen werden auch relativ selten als Rechtsfragen thematisiert. Der Beitrag stellt vor diesem Hintergrund die Frage nach den recht lichen Rahmenbedingungen, die es gestatten, das reproduktive Selbstbestimmungsrecht von Personen im Zeitalter von pränatalen genetischen Tests möglichst optimal zu wahren. Welche Regelungen exis tieren im Hinblick auf diesen neuen Gentest bereits, und welche Regelungslücken sind allenfalls er kennbar? Welche Herausforderungen ergeben sich insbesondere für das medizinrechtliche Konzept des Informed Consent?
Publication type
journal article
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