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Stratégie de la CDIP et programme de travail pour la coordination de l'enseignement des langues à l'école obligatoire en Suisse
Auteur(s)
Maradan, Olivier
Date de parution
2004
In
Bulletin VALS-ASLA, Association suisse de linguistique appliquée (VALS-ASLA), 2004/79//31-45
Résumé
Der Auftrag der EDK (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) als politischeInstitution besteht darin, für die schulische Koordination unter den Kantonen zu sorgen und dieZusammenarbeit zwischen Kantonen und Bund sicherzustellen. In dieser Aufgabe muss sie einengemeinsamen Rahmen für den Sprachunterricht festlegen. Dies hat sie bereits 1978 mit derEinführung einer zweiten Landessprache in der 5. (oder 4.) Klasse getan. Nach langwierigenDiskussionen hat die EDK am 25. März 2004 eine Strategie und einen Arbeitsplan beschlossen,welche darauf abzielen, die Qualität des Sprachenunterrichts generell zu verbessern. Spätestens abdem Jahr 2012 ist in der ganzen Schweiz und für alle Schülerinnen und Schüler der PrimarschulstufeUnterricht in zwei Fremdsprachen vorgesehen, wobei wenigstens eine davon eine Landessprachesein muss. Die erste Fremdsprache wird spätestens ab dem 3. Schuljahr, die zweite spätestens abdem 5. Schuljahr unterrichtet. Dieser Beschluss stützt sich einerseits auf die Entwicklung verbindlicherKompetenzniveaus (Projekt HarmoS) ab, andererseits auf verschiedene nationale und breit angelegteInstrumentarien (Unterrichtsevaluation, Richtlinien für die Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, Ein-führung des Europäischen Sprachenportfolios, Einrichtung einer nationalen Austauschagentur,Aufbau eines nationalen Kompetenzzentrums für Sprachen).
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