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L’entretien directif comme lieu de représentation du monde. Mobilisation de ressources biographiques et conversationalisation
Auteur(s)
Pepin, Nicolas
Date de parution
2002
In
Bulletin VALS-ASLA, Association suisse de linguistique appliquée (VALS-ASLA), 2002/76//117-131
Résumé
Drei wesentliche Komponenten der Versprachlichung sozialer Repräsentationen sind die Beschrei-bung, die Kategorisierung und die Subjektivierung des Ausdrucks. In direktiven Forschungsinterviews nun können diese drei Komponenten nur bedingt realisiert werden. Beschreibungen sind in der stan-dardisierten Form des direktiven Interviews seitens der Befragten nicht vorgesehen; sie finden sich höchstens im Fragebogen, wo sie die Weltsicht des Untersuchers ausdrücken. Der Fragebogen ist es auch, der die im Interview relevanten Kategorien aktiviert und den Rahmen für den subjektiven Aus-druck von Identität absteckt. Dennoch gibt es Verfahren der Konversationalisierung von Forschungs-interviews. Dieser Beitrag versucht die Strategien aufzuzeigen, mit welchen Teilnehmer sich von den im Fragebogen vorgegebenen Kategorien distanzieren, Beschreibungen produzieren und darauf als soziale Subjekte Bezug nehmen. Dabei kommt biographischen Ressourcen besondere Bedeutung zu.
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