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Von der Frequenz zur Affinität: Funktionsverbgefüge für fortgeschrittene Lernende
Abstract Dieser Artikel möchte Anregungen für eine bessere Behandlung der Funktionsverbgefüge (FVG) im Rahmen der Sprachdidaktik liefern. Unter Heranziehung dreier großer digitaler Datenbanken (DWDS, DeReKo und Wortschatz Leipzig) wird zunächst in einigen Fallstudien dargelegt, dass sich im Zuge der Kookkurrenzanalyse die Affinität – vielmehr als die traditionell profilierte Frequenz – als Kriterium zur Ermittlung der morphosyntaktischen und semantischen Merkmale der Argumentstruktur von FVG eignet. An drei kontrastiven Beispielen (Deutsch-Französisch) wird anschließend gezeigt, wie im Rahmen des DaF-Unterrichts ein praktischer Einsatz von Daten und Ressourcen mit den gewonnenen sprachtheoretischen und methodologischen Erkenntnissen nach den Prinzipien des „Data-driven learning“ aussehen könnte.
   
Keywords Frequenz – Affinität – Kookkurrenzanalyse – DaF – Data-driven learning
   
Citation Kamber, A. (2020). Von der Frequenz zur Affinität: Funktionsverbgefüge für fortgeschrittene Lernende. In S. De Knop & M. Hermann (Eds.), Funktionsverbgefüge im Fokus: Theoretische, didaktische und kontrastive Perspektiven (pp. 75-100). Berlin: de Gruyter.
   
Type Book chapter (German)
Year 2020
Editor Sabine De Knop, Manon Hermann
Book title Funktionsverbgefüge im Fokus: Theoretische, didaktische und kontrastive Perspektiven
Publisher de Gruyter (Berlin)
Pages 75-100